Fotoshooting mit Hund - so gelingt es dir! - Foto Buchacher - Wien

Fotoshooting mit Hund – so gelingt es dir!

Du hast schon mal versucht tolle Fotos von deinem Hund zu machen?
Gar nicht so einfach, oder?

Die Hunde Gang

Üblicherweise haben Hunde nicht gerade viel Verständnis für einen Fotografen. Wenn man zumindest etwas Aufmerksamkeit bekommt, darf man schon sehr zufrieden sein. Anfangs war es für mich sehr gewöhnungsbedüftig, dass Hunde sich nicht nach meinen Anweisungen bewegt hatten. Normalerweise ist man es als Fotograf ja gewohnt, seinem Model die gewünschten Posen zu kommunizieren und diese postwendend umgesetzt zu bekommen. Beim Hund funktioniert das nicht wirklich. Übrigens bei Katzen brauchst du es erst gar nicht versuchen.😉

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Meine idealen Bedingungen:

Inniges Verhältnis

Idealerweise ist der Hund mit seinem Frauchen oder Herrchen unterwegs, so ist zumindest schon mal für ein Wohlbehagen des Vierbeiners gesorgt. Die besten Erfahrungen habe ich jedenfalls gemacht, wenn man sich draußen in einer für den Hund gewohnten Umgebung aufhält. Bevor ich meine Kamera zum ersten Mal “gegen” den Hund richte, versuche ich erstmal Vertrauen aufzubauen. Idealerweise geschieht das während man sich mit dem Hundebesitzer (die Besitzerinnen sind natürlich gleichermaßen gemeint) die gewünschten Fotos abspricht. Auf diese Art und Weise merkt der Hund, dass zwischen “seinem Menschen” und dem Fotografen ein positives Verhältnis besteht. Das ist schon mal eine gute Voraussetzung, damit der Hund auch dir als Fotografen gegenüber positiv eingestellt ist. Gerade mir ist das sehr wichtig, da ich bereits 3x angeknabbert wurde.

Nachdem die “Formalitäten” erledigt sind und das erste Beschnuppern erledigt sind, kann man sich langsam und behutsam aufs Fotografieren konzentrieren. Super funktioniert das im Regelfall auf einer Hundewiese unter Verwendung eines Spielzeuges. Bereits nach kurzer Zeit wird das vierbeinige Modell gar nicht mehr merken, dass eine Kamera auf sich gerichtet ist.

 

 

Wo ist mein Leckerli?Möchte man als Fotograf ein paar Extrapunkte bei seinem Modell erhaschen, empfiehlt es sich ein paar Leckerli eingesteckt zu haben. Bevor ich diese dem Hund anbiete, frage ich den Besitzer, ob das eh in Ordnung ist. Manche Menschen sind diesbezüglich etwas eigenartig, da die Hunde auf “Diät” sind.

 

 

 

 

 

 

Das wirklich Spannende bei dieser Art der Fotografie ist die Tatsache, dass man immer sehr spontan

reagieren muss. Im Gegensatz zu einem exakt planbaren Studio-Shooting mit menschlichen Models, kann man die Kooperationsbereitschaft des Hundes nur sehr schwer beeinflussen.
Das tolle daran ist aber auch, dass es den Models gänzlich egal ist, wie sie aussehen. Da wird nicht rumgezickt wenn mal ein Gesichtsausdruck oder eine Pose etwas “verunglückt” daherkommt.

Wichtige Tipps zur Umsetzung:

  • Gehe mit deiner Kamera möglichst auf Augenhöhe mit deinen haarigen Models
  • Mein Lieblingsobjektiv: 70-200mm f/2.8
  • Verwende die Zeitvorwahl und eventuell auch die ISO-Automatik. Die Blende (und somit der Schärfebereich) ist meines Erachtens bei dieser Art der Fotografie nicht so entscheidend. eine passende Verschlusszeit ist mir herbei jedenfalls wichtig.
  • Auch hier kannst du die Regel “die Brennweite in mm (bei Kleinbild) entspricht dem Kehrwert der Belichtung”. Bei 200mm Kleinbildbrennweite würde ich nicht unter 1/200 Sekunden belichten. Wenn du einen sehr hoch auflösenden Sensor hast, würde ich sogar um 1EV runter gehen – also mit 1/400 Sekunden – fotografieren. Riskiere lieber eine etwas höhere ISO-Einstellung als ein unscharfes Bild!
  • Zieh dir nicht gerade die neueste und schönste Hose an, diese könnte schmutzig werden.
  • Nimm ein paar Reinigungstücher mit. es wäre nicht das erste Mal, dass ein Hund über deine Frontlinse leckt!
  • Vergiss die Leckerli nicht. Spare nicht bei der Qualität, auch Hunde haben Ansprüche! 😉

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