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Die Nikon Z6

im Praxiseinsatz

Hinweis:

In diesem Blog-Beitrag von Foto Buchacher werden explizit Produkte genannt. Es handelt sich hiermit um Werbung!

Den ersten wirklichen Praxiseinsatz mit meiner brandneuen Nikon Z6 konnte ich während eines Trips nach Rom machen.

Ich war schon sehr gespannt, wie sich die spiegellose Kamera mit dem Kit-Objektiv schlagen wird. Ich hatte zwar zusätzlich zum 24-70/4 S auch noch den FTZ-Adapter und mein Sigma ART 35/1.4 im Reisegepäck. An dieser Stelle darf schon mal erwähnt werden, dass ich ausschließlich mit dem 24-70’er Objektiv fotografiert hatte.

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @24mm, 1/40, f/4.0, ISO 2.200
Im Stiegenhaus hatte ich den “ersten Schuss” quasi aus der Hüfte gemacht. In diesem Fall hatte ich mich über das Geländer gebeugt. Dank des schwenkbaren Monitors war die Bildkompensation auch kein Hexenwerk. Einer besseren Bildkomposition ist somit nur die Aufforderung meiner Frau endlich weiterzugehen entgegengestanden :).

Jedenfalls bin ich mit dem Rauschverhalten bei ISO 2200 überaus zufrieden. Auch in den dunklen Bereichen ist kein wirklich wahrnehmbares Bildrauschen vorhanden.

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @24mm, 1/40, f/4.0, ISO 900

Ausreichende Unschärfe?

Sehr oft wird ja das “Problem” der fehlenden Unschärfe durch die Anfangsblende von f/4.0 in den einschlägigen Foren kritisiert. An dieser Stelle möchte ich festhalten, dass für das Abbilden eines wirklich sehr kleinen scharfen Bereiches auch eine Anfangsblende von f/2.8 in den meisten Fällen nicht weiterhilft. In solchen Fällen greife ich dann einfach zu den Festbrennweiten mit f/1.4 oder zumindest f/1.8. Aber insbesondere für eine “Reportage-Tätigkeit”, wie sie eben auch bei den meisten Städtetrips stattfindet, reicht mir persönlich f/4.0 vollkommen aus.

Wenn dem nicht so wäre, wären doch alle MFT-Fotografen mit einer 2.8’er Linse vollkommen überfordert. Tatsächlich erreicht man aber auch mit einer MFT-Kamera Bereiche schöner Unschärfe.

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @70mm, 1/500, f/9.0, ISO 250

Der blaue Himmel ist nicht mit Photoshop eingefügt worden. Wir hatten tatsächlich solch ein herrliches Wetter in der ewigen Stadt.
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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @33mm, 1/500, f/4.5, ISO 180

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @58mm, 1/60, f/8.0, ISO 140, +2/3EV

Gegenlicht?

Auch die Situation mit der untergehende Sonne wurde meiner Ansicht nach mit ausreichender Dynamik festgehalten. Die Helligkeitsunterschiede waren in diesem Fall wirklich ausgeprägt. Für ein wirklich gutes Foto wäre natürlich ein Stativ und die Verwendung eines Grauverlauf-Filters hilfreich gewesen. Auch eine Belichtungsreihe mit Nachbearbeitung am Computer hätte ein noch besseres Ergebnis gebracht. Allerdings hatte ich nichts der genannten Ausrüstung dabei. Jedenfalls ist es meiner Ansicht nach besser ein solches Foto mit nach Hause zu bringen als keines, da man an der fehlenden Ausrüstung gescheitert wäre.

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @33mm, 1/200, f/4.0, ISO 100, +2/3EV
Glücklicherweise hatten wir nicht nur schönes sondern auch noch relativ warmes Wetter in Rom. Dieses Foto ist am 29.12.2018 am späteren Nachmittag entstanden und es hatte noch immer +14Grad. Also konnte man sein Getränk ohne Probleme im Freien zu sich nehmen.

Dieser Weihnachtliche Tischschmuck hatte mir gut gefallen. Insbesondere durch die tiefstehende Sonne hatte es eine schöne Gegenlichtsituation ergeben.

Was den Dynamikumfang der Nikon Z6 angeht, bin ich damit vollkommen zufrieden. Ich hatte für dieses Foto, wie bei allen anderen auch, keine Hilfsmittel wie Reflektoren, Blitze oder sonstiges zur Verfügung. Lediglich mit einer leichten Überbelichtung konnte ich dieses Foto realisieren.

Bildstabilisator:

Eines der wesentlichen Kaufsargumente für die Nikon Z6 war für mich der Bildstabilisator in der Kamera.

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @24mm, 1/25, f/5.6, ISO 140

Die Sonne war bereits nicht mehr zu sehen und die Kontraste entsprechend stark ausgeprägt. Ich hatte für dieses Foto die Kamera einfach soweit wie möglich in die Höhe gehalten und abgedrückt. Dieses Foto wurde jedenfalls knackscharf und das bei einer Belichtungszeit von gerade mal 1/25. Die Unschärfe im Vordergrund wurde nachträglich eingefügt um die einzelnen Personen unkenntlich zu machen.
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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @24mm, 1/25, f/5.0, ISO 1.250

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @34mm, 1/40, f/4.0, ISO 250

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @30mm, 1/30, f/5.6, ISO 560

Die drei voran stehenden Fotos wurden mit Belichtungszeiten zwischen 1/25 und 1/40 Sekunde gemacht. Um mit meiner Nikon D850 ebensolch scharfe Fotos zu bekommen, hätte ich zwischen 1/100 und 1/160 Sekunde belichten müssen. Dies hätte allerdings ein Anheben der ISO-Empfindlichkeit bedurft. Somit wären ISO 2.000 und 5.000 entstanden. Dies würde allerdings deutlich zu Lasten der Bildqualität gehen.
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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @24mm, 1/25, f/4.0, ISO 2.800

Dieses riesige Bauwerk ist das Viktor-Emanuelsdenkmal (Altare della Patria) und wurde zu Ehren des ersten Königs errichtet.

Von der effizienten Arbeitsweise des Bildstabilisators der Nikon Z6 bin ich zumindest gleich angetan, wie von diesem imposanten Denkmal. Diese Aufnahme ist mit 1/25 Sekunde Freihand gemacht worden!

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @62mm, 1/60, f/5.0, ISO 4.000

Dieses riesige Foto ist bei Bartolucci, dem “Vater” von Pinocchio entstanden. ein Besuch ist nicht nur für Freunde von Pinocchio empfehlenswert. Es handelt sich um ein kleines Geschäft und kann ohne Eintritt besichtigt werden.

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @70mm, 1/80, f/4.0, ISO 220

Tiefenschärfe:

Diese recht lustigen Italienischen Souvenirs habe ich mit der maximalen Blendenöffnung von f/4.0 und einer Brennweite von 70mm gemacht. Ich bin mit dem Schärfeverlauf durchaus zufrieden. Jedenfalls zahlt sich für mich das Mitschleppen zusätzlicher Objektive nicht aus.

Auch die Artischocken wurden schön abgebildet und der Mann im Hintergrund verschwindet in Unschärfe.

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @44mm, 1/50, f/4.0, ISO 400

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @56mm, 1/60, f/4.0, ISO 220

Jeder Markt hat eine besondere Aura. Besonders um diese Atmosphäre einfangen zu können ist die Technik meist gefordert.  Sehr oft kommt es zu Situationen mit Gegenlicht oder einfach nur schlechten Lichtverhältnissen. Trotzdem soll das bunte Treiben farbenfroh mit hoher Dynamik eingefangen werden.

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @60mm, 1/60, f/4.0, ISO 180

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @44mm, 1/60, f/4.0, ISO 100

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @45mm, 1/60, f/4.0, ISO 110

Werbung für ein Schuhgeschäft. Ob dieses Schuhwerk auch für Regenwetter geeignet wäre. Vermutlich bei Weitem nicht wie dei Z6 für meinen Citytrip.

Klassische Rom-Fotos

Natürlich kann man sich den typischen Sehenswürdigkeiten nicht entziehen. Dies wäre in Rom allerdings auch gar nicht möglich. Egal wo man sich bewegt, überall trifft man auf imposante Bauwerke und Kulturstätten.

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @37mm, 1/320, f/6.3, ISO 100

Engelsburg mit Brücke über den Arno.

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @24mm, 1/200, f/8.0, ISO 100

Das Kolosseum ist wohl eine der meistbesuchten Attraktionen in der ewigen Stadt.

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @70mm, 1/80, f/6.3, ISO 280

Auch Römer müssen ihre Wäsche waschen…..

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Nikon Z6 mit 24-70/4 S @49mm, 1/50, f/4.0, ISO 560

In den meisten Fällen bekommt man zu einem Getränk auch noch ausreichend Naschereien auf den Tisch gestellt. Da lässt es sich aushalten!

Fazit

Die Nikon Z6 hat meinen Praxiseinsatz in Rom hervorragend bestanden!

Zum einen ist die Kamera mit dem 24-70/4 Objektiv klein und vor allem leicht genug, um mitgenommen zu werden ohne als störend zu wirken. Zum anderen bietet die Nikon Z6 mit ihrem Vollformatsensor und der relativ niedrigen Auflösung von 24 MP einen tollen Dynamikumfang bei sehr gutem Rauschverhalten.

Akkulaufzeit:

Die Akkulaufzeit hatte mich auch sehr positiv überrascht. Mit einem Akku bin ich auf locker 450 Fotos gekommen. Dieser Wert kann sicherlich noch deutlich angehoben werden, wenn man nicht soviel im Menü “herumspielt” und sich die entstandenen Fotos nicht gleich ansehen muss.

Fehlender Blitz?

Ob man einen Blitz, welcher nicht in der Kamera verbaut ist, als fehlend bezeichnet oder nicht, hängt sicherlich vom Fotografen ab! In meinem fall kann ich sagen, dass mir der Blitz nicht gefehlt hatte. Vor Antritt der Reise hatte ich sogar bewusst darauf verzichtet meinen Profoto A1 mitzunehmen. Es sollten eben tatsächlich Available Light Fotos entstehen! Meiner Ansicht nach ist es im Normalfall besser auf den Einsatz eines allfällig vorhandenen Blitzes zu verzichten. Denn zum einen durch die geringe Leistung und zum anderen die Situierung des Blitzes kann man ohnehin keine tollen Ergebnisse erwarten. Aber wie gesagt, das hängt vom Fotografen ab!

Autofokus:

Beim Thema Autofokus gehen die Emotionen im Netz teilweise richtig hoch. Für meine Anwendungszwecke der Nikon Z6 kann ich bisher zumindest nicht klagen. Da ich mit dieser Kamera im Wesentlichen ruhige Motive fotografiere, ist mir die Geschwindigkeit des AF-C eigentlich ziemlich egal. Für deisen Fall habe ich ja noch immer die D850. Und gerade die D850 hat neben einem der besten Sensoren wohl auch eines der besten Autofokusmodule.

Kartenslot:

Ob die Kamera einen oder zwei Kartenslots hat, ist mir persönlich auch nicht besonders wichtig. Schließlich hatte ich bei der Reise nach Rom auch nur ein Flugzeug und keines in Reserve dabei. Die XQD-Karten sind grundsätzlich sehr solide gebaut und würden vermutlich sogar den Flugzeugabsturz überleben.

Schlussbemerkung:

So wie es aussieht wird meine Nikon D850 in Zukunft wohl öfter zu Hause bleiben und ich werde verstärkt mit der Z6 ausrücken.

Ich darf dir auch meinen Beitrag “Erstkontakt mit der Nikon Z6” ans Herz legen.

Ich freue mich über

deine Nachricht!

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