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Nikon Z6

Ein erster Erfahrungsbericht

Hinweis:

In diesem Blog-Beitrag von Foto Buchacher werden explizit Produkte genannt. Es handelt sich hiermit um Werbung!

Der Weg zur neuen Kamera

Das jüngste Familienmitglied sowohl im Hause Nikon als auch bei mir ist die Nikon Z6. Bei dieser Kamera handelt es sich um eine spiegellose Kamera mit Vollformat Sensor. Über die einzelnen technischen Belange dieser Kamera werde ich hier aber nicht eingehen, denn diese können auf der Webseite von Nikon jederzeit nachgelesen werden.
Nach langem Überlegen, ob bzw. welche Neuanschaffung für meine Bedürfnisse einen Sinn ergibt oder nicht, ist die Entscheidung für dieses Modell ausgegangen.

Was brauche ich? Und brauche ich überhaupt eine neue Kamera??

Die Entscheidungsfindung war allerdings gar nicht so einfach. Als erstes musste ich eine Antwort auf die Frage finden, ob ich denn eine spiegellose Kamera überhaupt brauchen würde. Da ich mich mittlerweile von der Nikon D4 getrennt hatte, war bis vor wenigen Tagen die Nikon D850 meine einzige „richtige“ Kamera.
Nach unten hin verwende ich zwar noch die Sony RX100V, aber eine Ergänzung zur Nikon D850 macht alleine schon als „Ersatz-Kamera“ bei wichtigen Aufträgen absoluten Sinn. Natürlich hätte es ja auch eine Nikon D500 oder im Vollformat auch eine Nikon D750 sein können.

Zukunftssicher

Allerdings wollte ich auch einen Schritt in die Zukunft setzen und auf das spiegellose System setzen.
Nachdem die Entscheidung für die Neuanschaffung einer sogenannten Systemkamera gefallen war, musste noch die Entscheidung zwischen der Z6 und der Z7 fallen.

Was waren nun die Beweggründe für die Nikon Z6?

Sensorgröße

Interessanterweise war der relativ große Preisunterschied bei der Auswahl überhaupt kein Auswahlkriterium. Ich wollte einfach eine perfekte Ergänzung zur Nikon D850 und keinen Ersatz für eben diese Kamera haben. Nachdem die Auflösung der Z7 mit der der D850 identisch ist, war dies der erste Punkt für die Nikon Z6. Mit einer Auflösung von 24 Megapixel bei einem Vollformatsensor ist naturgemäß das Rauschverhalten besser als bei den super hoch auflösenden Sensoren der beiden anderen Modelle.

Autofokus

Als zweiter Entscheidungsfaktor war für mich die Tatsache, dass die Z6 weniger Autofokusmessfelder hat als die Z7.
Dadurch dauert natürlich das hin- und herschieben des ausgewählten Fokuspunktes weniger lang. Außerdem wird ja ohnehin der gleich große Bereich abgedeckt und genau das ist für mich wesentlich. Das ist auch einer meiner Hauptargumente für eine spiegellose Systemkamera!

Ein weiterer großer Vorteil einer Systemkamera ist meiner Meinung nach, dass der Autofokus direkt am Sensor sitzt und nicht wie bei einer DSLR in einem eigenen Modul. Dadurch ist ein BF oder FF (Back Focus bzw. Front Focus) systembedingt ausgeschlossen. Dies bedeutet, dass bei richtig gesetztem Fokuspunkt, dieser Punkt auch scharf abgebildet wird.

Größe und Gewicht

Aber auch die Größe der spiegellosen Modelle im Vergleich zu meiner D850 ist gewaltig und spricht eindeutig für die Systemkamera. Auf der Waage macht sich der Unterschied deutlich aus. Meine Nikon D850 hat ein Einsatzgewicht von 2.081 Gramm und die Nikon Z6 hat 1.226 Gramm. Jeweils mit dem 24-70mm Objektiv.

Gut, an dieser Stelle kann man natürlich sagen, dass das Objektiv an der D850 ja ein 2.8’er und das an der Z6 nur ein 4.0’er Objektiv ist. Dafür ist aber die Z6 mit einem Bildstabilisator ausgerüstet. Und wenn ich wirklich eine eine offenen Blende brauche, greife ich sowieso zu meinen Festbrennweiten mit einer 1.4’er Offenblende!

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Der Größenvergleich meiner D850 mit der Z6 macht den Unterschied sehr deutlich.
Dank der perfekt ausgebildeten Griffmulde der Z6 ist diese auch mit großen Händen sehr gut zu bedienen.
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Die recht tief ausgeprägte Griffmulde ermöglicht einen festen und sicheren halt der Kamera mit nur einer Hand. Auch das OLED-Display ist eine ganz neue Erfahrung!
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Auch der kleine Finger findet noch genügend Halt.

Neues Anschluss Bajonett

Durch das zukunftsweisende neue Z-Bajonett mit dem großen Durchmesser können die angesammelten Objektive nur mit dem FTZ-Adapter verwendet werden. Dies allerdings ohne jeglichen Einbußen. Aber im Laufe der nächsten Jahre wird sich schon noch das eine oder andere Objektiv dazugesellen.
Als negativ ist an dieser Stelle anzumerken, dass der FTZ-Adapter unten vor steht und somit die Montage der meisten Stativplatten am Kameragehäuse nicht mehr möglich ist.  Da der Adapter keinerlei optische Bestandteile aufweist, hat dieser auch keinerlei Einfluss auf die Bildqualität. Durch den Adapter wird lediglich der Bajonettdurchmesser und das verkürzte Auflagemaß ausgeglichen.

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Der FTZ-Adapter in der Detailansicht.

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Die Nikon Z6 mit FTZ-Adapter und dem Sigma 35mm 1,4 ART Prime-Objektiv.
Im Laufe der nächsten Jahre wird sich schon das eine oder andere Objektiv dazugesellen. Jedenfalls bin ich aufs erste mit dem „Kit-Objektiv“ – dem 24-70/4 S – durchaus zufrieden und werde meine „alten“ Linsen eben mit dem Adapter verwenden. Einen Testbericht über dieses Objektiv und die Kompatibilität zu Fremdherstellern wie Sigma wird in Kürze folgen!

Zu guter Letzt möchte ich euch noch zwei Fotos nicht vorenthalten: 

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Aufgenommen am Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Schönbrunn in Wien.
An diesem Beispiel sieht man, dass auch mit einer Blende von 4.0 eine schöne Unschärfe erzeugt werden kann.
Freihandaufnahme 1/30, f/4, ISO 110 bei 30mm

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Aufgenommen im heimischen dunklen Vorzimmer.
Auch dieses Beispiel zeigt einen harmonischen Schärfeverlauf mit einer ansprechenden Hintergrund-Unschärfe.
Freihandaufnahme 1/60, f/4, ISO 6.400 (!!) bei 58mm

Fazit

Jetzt freue ich mich erstmal auf ein paar ausgedehnte “Feldversuche mit meiner neuen Kamera 🙂

Ich freue mich über

deine Nachricht!

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